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	<title>Anpassung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Lutz am 18. August 2025 um 13:48 Uhr</title>
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		<title>Lutz am 21. August 2024 um 12:16 Uhr</title>
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		<author><name>Lutz</name></author>
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		<title>Lutz: 1 Version importiert</title>
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		<author><name>Lutz</name></author>
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		<title>de&gt;Anlumue am 18. Juli 2024 um 11:38 Uhr</title>
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		<updated>2024-07-18T11:38:38Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;b&amp;gt;Keyword: &amp;lt;/b&amp;gt; Anpassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Links:&amp;lt;/b&amp;gt; &amp;gt; [[Bewusstsein]] &amp;gt; [[Evolutionäre Psychologie]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Definition:&amp;lt;/b&amp;gt; Anpassung (oder Adaption) meint die notwendige Fähigkeit von Lebewesen, sich an innere psychische Vorgänge und äußere Umwelteinflüsse anzupassen, wie auch die Umwelt so zu gestalten, dass sie den eigenen Bedingungen entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Information:&amp;lt;/b&amp;gt; Nach J. Piaget entwickelt sich die menschliche Intelligenz als höchste und beweglichste Form der Anpassung schrittweise aus einfachen biologischen Adaptionsmechanismen. Sie ermöglicht einerseits dem Individuum, sich an die Bedingungen der Umwelt anzupassen (Akkomodation) und hat andererseits die ebenso wichtige Funktion, die Umwelt aktiv an das Individuum und seine Bedürfnisse anzugleichen (Assimilation). Im Laufe der Intelligenzentwicklung werden jeweils höhere Schemata und Systeme aufgebaut, die differenzierter und komplexer, wie auch flexibler und vermehrt kombinierbar, werden. Das Individuum durchläuft verschiedene Stufen der Entwicklung, wobei jede Stufe eine Art Gleichgewichtszustand zwischen Akkomodations- und Assimilationsprozessen darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Analytischen Psychologie &amp;gt; ([[Analytische Psychologie]]) findet die Dynamik dieses Polaritätspaares in verschiedener Weise Berücksichtigung. So werden seelische Störungen u. a. auch als Anpassungsstörungen verstanden. &lt;br /&gt;
„Der Mensch muss [...] an das äußere Leben – Beruf, Familie, Sozietät – und [...] an die vitalen Erfordernisse seiner eigenen Natur“ (Jung, GW 17, § 172) angepasst sein. Diese Art der Anpassung hat nichts mit kritiklosem oder blindem Konformismus zu tun, sondern steht im Dienste der Individuation, bei der zahlreiche Polaritäten der menschlichen Existenz ausbalanciert werden müssen, beispielsweise das Bewusste mit dem Unbewussten, das Physische mit dem Geistigen, das Weibliche mit dem Männlichen, das Individuelle mit dem Kollektiven, das Personale mit dem Transpersonalen. Diese Ausbalancierung findet darüber hinaus auch durch eine Berücksichtigung der vier &amp;gt; [[Orientierungsfunktionen]], von &amp;gt; [[Progression]] und &amp;gt; [[Regression]], der introvertierten (&amp;gt; [[Introversion]]) und extravertierten (&amp;gt; [[Extraversion]]) Einstellung, der subjektstufigen Deutung (&amp;gt; [[Subjektstufe]] und objektstufigen (&amp;gt; [[Objektstufe]]Betrachtungsweise statt. Auch die [[Abwehrmechanismen]] dienen der Anpassung an innere und äußere Gegebenheiten zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts des psychischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Literatur:&amp;lt;/b&amp;gt; Buggle, F. (2001): Die Entwicklungspsychologie Jean Piagets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Autor:&amp;lt;/b&amp;gt; A. Müller&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>de&gt;Anlumue</name></author>
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