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	<title>Urschuld - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Lutz: Textersetzung - „&lt;/b &gt;“ durch „&lt;/b&gt;“</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;b&amp;gt;Keyword:&amp;lt;/b&amp;gt; Urschuld, Ur-Schuld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Links:&amp;lt;/b&amp;gt; &amp;gt; &amp;gt; [[Moral]] &amp;gt; [[Not-Ich]] &amp;gt; [[Scham]] &amp;gt; [[Schuldgefühl]] &amp;gt; [[Stimme, innere]] &amp;gt; [[Über-Ich]] &amp;gt; [[Über-Ich-Entwicklung]] &amp;gt; [[Weltelterntrennung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Definition:&amp;lt;/b&amp;gt; Mit Urschuld bezeichnet E. Neumann ein Schuldgefühl, das unvermeidbar im Laufe der Ich- und Bewusstseinsentwicklung entsteht. Die Trennung der Welt- oder Ureltern, die Neumann als den Augenblick der Geburt des autonomen Ichs bezeichnet, hat als archetypischer Akt (&amp;gt; [[Archetyp]] &amp;gt; [[Heldenmythos]] &amp;gt; [[Heros-Prinzip]]) zwei Aspekte: den des Kampfes für das Licht, den Tag, das Bewusstsein, das Ich und Eigene als schöpferische Tat und den der Urkastration (&amp;gt; [[Kastration]]) und damit zusammenhängender Schuld: die Ur-Schuld. In der Mythologie kann dieser Aspekt der Bewusst-Seins-Schöpfung und Ich-Tat z. B. als der Sündenfall, die Erbsünde und der Paradiesverlust dargestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Information:&amp;lt;/b &amp;gt; Das Ich erlebt nun das Nicht-mehr-identisch-Sein, das Abgetrennt- und Alleine-Sein, die Einsamkeit, und damit beginnt das Leiden des Ich, die Mühsal und Not. Es ist auf sich gestellt, muss sich anstrengen, kann schwach und hilflos werden. Das Bewusstsein, sowohl im Frühmenschen phylogenetisch wie auch ontogenetisch im Ich, erlebt eine vorher nicht erlebte Spannung und Gegensätzlichkeit und verbindet aufgrund seines noch magischen Erlebens und Wahrnehmens das Leiden und die Einsamkeit als Strafe für seine Tat, für sein Nein-Sagen und Abgrenzen, für sein Verweigern der Einheit. Um zu verdeutlichen, dass dieses Schuld-Sein am Leiden kein personales, z. B. auf die Eltern zu beziehendes Schuldgefühl, sondern aufgrund der archetypischen Dimension ein transpersonales und unvermeidbares Schuldgefühl ist, spricht Neumann von Ur-Schuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Urschuldgefühl kann beispielsweise in der Pubertät und anderen Übergangssituationen aktiviert werden und dann zu Depressionen und Suizidtendenzen führen. Entsteht ein Ich aus einer negativen Urbeziehung heraus als Not-Ich (&amp;gt; [[Not-Ich]], so entsteht zudem, verbunden mit dem Erleben der Urschuld das primäre Schuldgefühl. Aufgrund seiner archetypischen Verankerung einerseits und der vom kindlichen Ich als Tod erlebten Abwesenheit des positiven Mutter andererseits ist dieses primäre Schuldgefühl nur schwer zu überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Diskussion :&amp;lt;/b &amp;gt; Keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Literatur:&amp;lt;/b&amp;gt; Neumann, E. (1963): Das Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Autor:&amp;lt;/b&amp;gt; A. Müller&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>de&gt;Anlumue</name></author>
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